Posts mit dem Label Austausch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Austausch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. Juni 2014

Die 2 Letzten Wochen / The last two weeks

Das wird ein etwas längerer Post.
It's a bit longer, but there's also an english version.

Zuallererst es tut mir sehr leid, dass ich so langen nichts geschrieben habe, aber ich bin plötzlich immer total beschäftigt und müde gewesen, weil auf einmal so viel passiert ist. Ich werde versuchen, wenn ich in die Schweiz zurückkehre den Blog wieder aufzunehmen und von meinen letzten Monaten zu berichten. Da gibt es doch einiges zu sagen.

Bei mir ist jetzt langsam das Ende von neuen, einjährigen Leben angekommen. Ich hatte ein Jahr Zeit um eine neue Familie, neue Freunde und ein neues Leben mit neuen Gewohnheitstrotten aufzubauen. Und ich denke,  dass das mir auch ganz gut gelungen ist, andernfalls würde der Abschied hier nicht so schwer fallen.  Am schwersten wird es sein, mich von meinen Freundinnen zu verabschieden, da ich keine Ahnung habe, ob ich sie je wieder sehen werde. Ich werde jedoch alles daran setzen, dass es mir möglich ist.

Trotz so grossen Kulturunterschieden und einem ziemlich grossen Verständigungsproblem, besonders am Anfang habe ich es  geschafft Freundinnen fürs Leben zu finden.  Sie haben mich in diesem Jahr so tatkräftigt unterstützt, ob es jetzt darum ging mir pantomimisch darzustellen, was gerade gesagt wurde, weil ich es auf Japanisch mal wieder nicht verstanden habe, mir bei meinen Liebesproblemen zu zuhören oder mir zu sagen wie schlimm meine Frisur heute doch aussieht und in der 10 Minuten Pause das schnell beheben zu probieren. Ich verdanke ihnen hier so viel, ohne sie hätte ich nie so viel über Japanische Kultur und das Alltagsleben hier gelernt. Ich hätte so viel verpasst, einfach weil ich nicht gewusst hätte, dass es solche Dinge überhaupt gibt.  Ich weiss, dass es nicht leicht mit mir war, da mein Japanisch sehr zu wünschen übrig lässt und ich anfangs einfach viel zu schüchtern war um mich mit ihnen anzufreunden. 

Ich war nie gut mit Worten, wenn es darum ging meine eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen und denke nicht, dass ich in Worten meiner Dankbarkeit, die ich empfinde gerecht werden kann.
Ohne meinen Freunden wäre mein Jahr nicht einmal halb so toll geworden.  Ich danke ihnen allen von Herzen, dafür, dass ich sie kennen lernen durfte und dafür, dass sie meine Freunde wurden.

DANKE!

Das Ende meines Jahres ist angelangt und ich habe wieder den Text, darüber was es heisst ein Austauschschüler zu sein hervorgekramt.
Der letzte Teil hat es mir besonders angetan.

„Ja, ein Austauschschüler zu sein ist nicht einfach.

Aber jeder Moment,
in dem du dir am liebsten die Seele aus dem Leib geschrieen hättest,
jede Träne,
die du vergossen hast
und jeder Tag,
an dem du alles hinschmeißen und die Zeit zurückdrehen wolltest,
waren es wert.

Niemand hat jemals behauptet es wäre einfach.
Niemand hat jemals behauptet es gäbe nur schöne Zeiten.

Ein Austauschschüler zu sein bedeutet, Neues kennen zu lernen.

Eine neue Sprache kennen zu lernen.
Eine neue Kultur kennen zu lernen.
Neue Sitten kennen zu lernen.
Fremde Menschen kennen zu lernen.

Doch als Austauschschüler lernt man noch so viel mehr.

Man lernt andere Wege der Kommunikation.
Man lernt sich in zwei Sprachen zu verständigen, zu denken und sogar zu träumen.
Man lernt eine andere Denkweise zu verstehen.
Man lernt, was es heißt Verantwortung zu übernehmen.
Man lernt, dass man für seine Träume kämpfen muss.
Man lernt dankbar zu sein, für das, was man hat.

Doch das wichtigste, das du lernst ist, wer du wirklich bist.

Das Schweigen, was für dich schon immer selbstverständlich war..
Die Frage, ob du immer Kaugummi kaust wenn du genervt bist,
ist gar nicht mal so abwegig.

Und deiner Angewohnheit,
Jedem freundlich gegenüber zu treten und deine Abneigung niemals offen zu zeigen,
hast du schon lange keine Beachtung mehr geschenkt.

Doch in einem völlig neuem Umfeld kommen solche Fragen nun einmal auf,
und mit einem Mal machst du dir Gedanken über deinen Charakter oder deine Eigenschaften, die bis jetzt immer selbstverständlich für dich waren.

Als Austauschschüler erlebt man Höhen und Tiefen,
viele schöne, aber auch viele schwere Zeiten.

Aber das ist es wert.“

Ich habe in diesem Jahr so viel erlebt, wie in sonst keinem Jahr in der Schweiz. Ich hatte nicht nur Höhen und Tiefen, ich hatte eine ganze Achterbahnfahrt. Tage an denen ich mich einfach an der Schulter meines Zwillings ausheulen wollte, weil ich mich wie eine Last in meiner Gastfamilie fühlte und einfach nur meine eigene wieder haben wollte. Und dann gab es die Tage an denen ich mich für den glücklichsten Menschen auf Erden hielt und das durch die kleinsten Dinge, ein freundliches Lächeln des Busfahrers oder die Einladung etwas typisch Japanisches machen zu gehen.
Und trotz den schlechten Dingen, oder den so lala Dingen, ich würde nicht einen Schritt anders machen. Denn jede Erfahrung und Erinnerung die ich hier gemacht habe, haben zu meinem Jahr beigetragen und gehören einfach dazu. Ich würde keine meiner schlechten Erinnerung gegen eine gute eintauschen wollen, denn die sind die wichtigsten, welche mich zu der Person geformt haben, die ich jetzt bin.
Ich habe mich verändert in diesem Jahr, dessen bin ich mir sicher, auch wenn ich noch nicht genau weiss in welche Richtung.
Dieses Jahr ist das beste, dass mir je passiert ist. Und wenn ich könnte würde ich es gleich noch einmal machen.

Es gibt nur eine Sache die ich hasse. Ich sehe jetzt schon wie schwer es meinen Freunden hier fällt, dass ich weg muss und wir uns nicht mehr jeden Tag sehen können.  Es tut mir weh zu sehen, wie sehr sie darunter leiden und ich wünschte, ich könnte das ändern. Doch leider gehört auch das zu einem Austauschjahr.
Mein Abschied hier in Japan wird mir schwerer fallen, als der in der Schweiz. Denn ich muss das Leben verlassen, dass ich mir selbst ausgewählt und aufgebaut habe. Ein Leben in das ich nicht einfach rein geboren wurde, sondern wirklich jeden Schritt bewusst gemacht habe, mit der Gewissheit, dass ich nie mehr in dieses Leben zurückkehren kann. Denn selbst wenn ich wieder nach Japan gehen werde, werden sich meine Freunde und das Land wieder verändert haben. Und mein Leben wird nur noch eine Erinnerung sein,  vielleicht sogar so schwach, dass es ein Traum hätte sein können.
Aber das war es wert.
----------------------------------------------------------------------------------
First of all I’m really sorry for not writing in so long, but I was kind of busy the whole time and when I was at home I was too tired to write something. I will try to write about my last months as soon as I’m back in Switzerland. I’ve got a lot to tell about that time.

Now the end of my one year stay in Japan arrived. I had one year to build a new life with a new family, new friends and new habits. And I think I managed quite well, otherwise it would be a lot easier to leave. The hardest part will be saying farewell to my friends here, not knowing if I will ever see them again.  I’m going to give my best though to make it possible.

Even with many cultural differences and a big language barrier, especially at the beginning, did I manage to find friends for life. They helped me so much during this year, if it was to show me with pantomimic gesture what was said, as I didn’t understand it in Japanese, listening to my love problems or to tell me how bad my hair looks and to try to fix it with their own hair pins. So many things they showed me and teached me I would never have gotten to knoe otherwise, just because I didn’t know something like that existed. I know it wasn’t easy for them to become friends with me. My Japanese was really poor and I was very shy at the beginning.
I’ve never been good with words, when it was about my own feelings. But I try to let my gratitude show.
Without my friends my year would have not even be half as good as now. I thank you from the bottom, of my heart, for being allowed to meet you and become your friend.

THANK YOU!

The end of my year is here and I once again took out the text about being an exchange student.
The end of it I liked the best.

“Yes, being an exchange student isn't easy.

But every moment,
in which you wanted to cry out your soul,
every tear you shed
and every day
on which you wanted to chuck it up and turn back time,
were worth it.

No one ever said it would be easy.
No one ever said there were only happy moments.

Being an exchange student means getting to know new things.

Learning a new language.
Learning a new culture.
Learning new manners,
Getting to know strange people.

But as an exchange student, you learn so much more.

You learn other ways to communicate.
You learn to be able to communicate with two languages, to think an to dream.
You learn to understand another mindset.
You learn what it means to have responsibility.
You learn to fight for your dreams.
You learn to be grateful for what you have.

But the most important one is: You find out who you really are.

The silence which you always took for granted
The question if you chew chewing gums if you're irritated,
aren't that strange anymore.

And your habit,
Always being friendly and never showing your dislike openly -
you hadn't thought about it for a long time.

But in a totally new environment, such question pop up,
and suddenly you think about your characteristics or your qualities,
which you'd been taking for granted.

As an exchange student you have your ups and downs
many beautiful, but also many hard times.

But it's worth it.”

I’ve experienced so many things in this year like in no other year in Switzerland.  I did not only have ups and downs, I had a whole rollercoaster of emotions. There were day when I just wanted to cry on my twins shoulder because I felt like a burden to my host family and the there were those days when I felt like the happiest person in the whole world and often only because of really small reasons, a Japanese helping me to find my way or my friends asking me to go out with them.

And even though there were a quite a few bad things and some so-so things, I would not do one thing different. Then every experience and memory I made here contributed to my year and belong to it. UI would not one of my bad memories change against a good one, then those are the most important ones who make me the person I became.
I’ve changed in this year, I can’t say yet in which direction, but a change happened for sure.
This year was the best thing I’ve ever done and so many people helped me to realize it. Thank you all so much.
If I could I would repeat the whole experience over and over again.

There is just one thing I don’t like, having to leave my friends. I already now see how bad they feel about me leaving. I wish I could change that. But this farewell belongs to the exchange too.
The Farewell here in japan will be a lot harder than the one in Switzerland. I have to leave the life which I choose myself and wasn’t just born in. Every step made was my own decision, with the knowledge, never being able to return there. Then even if I coe back to Japan, my friends and the country will have changed and my life here will be only a memory, maybe already so faded, that it seems as if it only were a dream.


But it was worth it.

Dienstag, 11. März 2014

Schuluniform / School uniform / 制服

Schuluniform
Endlich, der lang versprochene Eintrag über meine Schuluniform. Ich hab momentan ziemlich viel Zeit, da kaum Schule ist, dauernd sind irgendwelche Tests, weswegen ich nur halbtags Schule habe, oder gar nicht. So kann’s sich leben lassen.
So, meine Uniform. Ich habe jetzt keine Bilder meiner Sportuniform, die mag ich aber auch überhaupt nicht. Die normale Uniform ist ganz in Ordnung, wäre aber wesentlich hübscher mit einem etwas kürzeren Rock.
Meine Schule ist wirklich ganz streng, da muss die Uniform immer ganz genau getragen werden. Es gibt Schulen, da tragen die Mädchen den Rock gerade noch lang genug, dass ihr Allerwertester noch bedeckt ist. Im Sommer sicher angenehm, ich versteh aber nicht, wie sie das im Winter bei Schnee aushalten.  
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Finally, after a long time the promised post about my uniform.
I didn’t take any pictures of my sports uniform, as I really don’t like that one. The normal one would be really cute, if just the skirt were a bit shorter.
My school is really strict about the rules, so we always have to wear it correctly. There are schools where the girls just barely cover their lower back with their skirt.  That must be quite nice in the summer time, but I don’t know how they endure the cold in winter time.
------------------------------------------------------------------------------------------------
ごめん!今日は日本語であまり書かない。スイスでは制服がないから。私のスイスの学校は見た目のルールがない。皆が好きな服を着れる。メ-キャップとかジュエリーとかピアスはもいい。何かがいい。



Meine Sommeruniform:
Japanische Sommer sind wirklich heiss und sehr schwül. Daher ist diese Uniform eine ziemliche Tortur. Über der Bluse noch einen Pullunder und so lange Socken tragen zu müssen. Viele der Mädchen tragen nicht einmal kurze Blusen, da sie nicht wollen, dass sie einen dunkleren Teint bekommen. Das Schönheitsideal in Japan ist noch immer eine weisse Haut.
Die einzige Entscheidungsfreiheit die ich habe, ist ob ich einen karierten oder einfachen Rock tragen möchte. Ich bevorzuge zwar den karierten, trage aber den wärmeren grauen im Winter
----------------------------------------
My summer uniform:
Japanese summers are really hot and humid, wearing my uniform isn’t exactly nice. Especially the socks are a pain when it’s already so hot and then having to cover my legs fully…
Lots of the girls here don’t even wear short sleeved blouses. They don’t want their skin to turn dark. It Japan a white skin is still seen as the ideal skin colour.
The only decision I can make myself if I prefer a checked or plain skirt. I prefer the checked one but changed it to the plain one in winter time as this one’s a bit warmer.



So trage ich meine Uniform, wenn es im Herbst noch kühler ist aber immer noch warm genug um keinen Blazer zu brauchen.  Ausserdem muss ich da meine Schleife noch nicht tragen und kann in Ruhe den letzten Knopf offen lassen.
Am liebsten habe ich die Winter Uniform, da ich einfach eine totale Schwäche für schleifen habe, ausserdem ist mit die Uniform mit Blazer um einiges hübscher.
------------------------------------------------
That’s how I wear the uniform in autumn; it’s a bit colder but still warm enough to not wear the blazer. Also I don’t have to wear the ribbon the so I can let the last button still be unbuttoned.
I prefer the winter uniform most, as it’s the cutest one. I totally love all kinds of ribbons.








Und zu guter Letzt, meine Winteruniform:
Ich trage die Uniform hier gerade ein bisschen falsch. Als Austauschschüler hat man einfach einen kleinen Bonus. Bei mir besteht er darin, dass mir nicht gesagt wurde, dass man die Schleife so tragen muss, dass der oberste Knopf nicht gesehen wird. Wir haben hier einen Lehrer der es über alles liebt Fehler in der Uniform zu sehen und dann den Schüler runter zu putzen. Scheint so als sähe er es als vergeudete Zeit, mir etwas auf Japanisch vor zu schimpfen, dass ich dann eh nicht verstehe.
Meine Klassenkameradinnen haben mir vor einem Monat erklärt, dass ich die Uniform falsch trage.
----------------------------------------------------
Last but not least: My winter uniform
I’m actually wearing it a bit incorrectly on that picture. As an exchange student you get a small bonus and for it’s that no one told me I have to wear the ribbon in a way that my button is covered. We have that one teacher who likes to point out mistakes in the uniform and yelling at the student because of that. Seems he saw it as useless yelling at someone who doesn’t understand it anyway.
My classmates told me about a month ago, that I’m wearing the uniform wrongly.




Dieser Knopf muss von jedem Schüler meiner Schule getragen werden. Das Zeichen darauf steht für hoch, teuer und ist auch das Kanji für die Oberstufe.
Da ich in der ersten Klasse bin, ist meiner grün. Die zweite Oberstufe trägt blau und die dritte Rot.
---------------------------------------------------
This pin hast to be worn by every student from my school. The sign on it means high, expensive. It’s also the Kanji for High school.
Mine is green because I’m first grade. Second grades wear blue and third grades wear red.






Wort des Tages: 高校生(こうこうせい)
Koukousei
Oberstufenschüler
Wie man sieht hat es das gleiche Zeichen wie auf meinem Knopf. Das zweite Kanji 校(kou) steht für Schule und das dritte 生(sei) steht für Leben, Geburt.
学校(がっこう)Gakkou, Schule. 学 (gaku) steht für lernen, Lehre.
小学(しょうがく)Shougaku, Unterstufe. Das Zeichen 小 (shou) steht für klein. 
中学(ちゅうがく)Chuugaku, Mittelstufe. 中 (chuu) steht für Mitte, dazwischen.
高校(こうこう)Koukou, Oberstufe.  高 (kou) steht für hoch.
大学(だいがく)Daigaku, Universität. 大 (dai) steht für gross.
------------------------------------------------------------------------------------------------
Word of the day:高校生(こうこうせい)
Koukousei
Highschool student
As you can see there’s the same sign as on my button. The second Kanji 校 (kou) means school and the third 生(sei) means life, birth.
学校(がっこう)Gakkou, school. 学 (gaku) means study, learning
小学(しょうがく)Shougaku, Elementary school. 小 (shou) means small. 
中学(ちゅうがく)Chuugaku, middle school. 中 (chuu)means middle, between.
高校(こうこう)Koukou, High school.  高 (kou) means high.
大学(だいがく)Daigaku, university. 大 (dai) means big.





Samstag, 8. Februar 2014

Abschied / Farewell / 送別

Ich werde ab jetzt weniger über meine Wochenenden schreiben, da sie doch sehr ähnlich ablaufen, ausser wenn etwas Spezielles ist, wie zum Beispiel meine Pläne mit zwei Freundinnen im März cosplayen zu gehen. Ich werde mich dafür mehr auf die Japanische Kultur und Tradition fokussieren.
Wen es da also etwas gibt, dass ihr wissen wollt, fragt mich einfach.
Am Sonntag war ich ziemlich beschäftigt, ich hatte gleich zwei Verabredungen, von denen ich keine Absagen wollte. Beide Freundinnen, die ich getroffen habe, fliegen heute wieder nach Hause.
Am Morgen habe ich meine Freundin aus Thailand und zwei ihrer japanischen Freundinnen getroffen. Zuerst gingen wir ins Bowling. Und ich kann ohne schlechtem Gewissen sagen, dass ich wirklich, wirklich schlecht im bowlen bin. In einem Spiel mit 10 Runden schaffe ich gerade so 50 Punkte.  Mit einem Strike. Ein Glück waren meine Begleiterinnen auch nicht viel geübter als ich, so konnte ich wenigstens ohne allzu grossen Abstand verlieren.
Danach sind wir in einen Convenient Store unser Mittagessen einkaufen gegangen. Diese Läden sind wirklich super, obwohl sie recht klein sind, haben sie doch ein grosses Sortiment an den verschiedensten Sachen, sogar ein paar Bücher und Mangas bieten sie zum Verkauf an. Danach gingen wir noch 2 Stunden ins Karaoke, bevor wir uns verabschieden mussten.
Ich ging dann gleich weiter zu meiner nächsten Verabredung. Wir gingen zusammen noch ein letztes Mal nach Asakusa, welches von uns beiden der Lieblingsplatz in Tokio ist. Wir gingen eine Weile spazieren und haben unsere Lieblingssnacks gekauft, ich Manju und sie Mochi, über das ein braunes Pulver gestreut ist. Ich weiss leider den Namen nicht davon. Danach gingen wir gemeinsam Abendessen. Da Asakusa viele Touristen anlockt, haben die Restaurants auch ihr Sortiment dem angepasst. Genauso wie die Preise. Das Essen war aber trotzdem lecker, wie immer in Japan. Ich glaube so langsam, dass ich hier gar nichts Schlechtes finden kann. Japaner lieben gutes Essen einfach zu sehr. 

Es war ein toller Tag mit zwei Abschieden zu viel dabei. Ich mag es nicht, mich von Leuten verabschieden zu müssen, wenn ich nicht weiss, ob ich sie jemals wieder sehen werde.
Kanji des Tages:  姦 (カン、ケン)
Lesung: kan, ken
Dieses Kanji hat mir ein Freund gezeigt. Er fand es lustig, ich weniger. Das Kanji bedeutet Arglist, Heimtücke, Vergewaltigung.
Es besteht dreimal aus dem Kanji 女(おんな(Onna)), welches Frau, weiblich bedeutet.
------------------------------------------------------------------------------------
I decided to write less about my weekends and focus more on the Japanese tradition. My weekends are rather similar so it could get a bit boring if I only wrote about those. If there’s anything you want to know about Japan, just ask me and I will try to write a post about it.
Last Sunday I had two appointments.  I met two friends who’re leaving today for their home countries.
In the morning I met my friend from Thailand with two of her Japanese friends. We went bowling together. I can say for sure that I am really bad at this. In one game with ten rounds I barely managed to get 50 Points. I had one strike. My friends weren’t that used to the game either so I managed not to lose without a too big distance.
Afterwards we bought in one of the many convenient stores our lunch. With our food we went to a karaoke place. We sang in there for two hours until we had to say our goodbyes.
With my other friend I went for a last time to Asakusa. That’s for both of us the favorite place in Tokyo. First we went on a little walk and did some window shopping. We also bought our favorite snack. For me that’s Manju, dough filled traditionally with Anko. My friend bought Mochi covered in brown pouder. I don’t know how it’s called. Afterwards we went to one of the many restaurants, in which we immediately realized that it’s a shop for tourists. The prizes were as high, but it was still really delicious. Japanese like their food. I probably won’t find a shop without delicious food.
It was a great day, but I had to say farewell two times too often. I don’t like farewells especially when I don’t if I will ever see my friends again. For that I’m glad for the internet and the opportunities it gives me to chat with my friends even though they live on the other side of the planet.
Kanji of the day:  姦 (カン、ケン)
Reading: kan, ken
This Kanji was shown to me by a friend; he thought it funny, I less. It means wicked, mischief, rape.
It’s three times made out of the Kanji  女(おんな(Onna)),which means, woman or female.
---------------------------------------------------------------------

今から私は日本の文化と日本の伝統に書きます。多分日本人はつまらないと思います。皆はこれを知りますから。でも外国人の意見はちょっと違います。
辞書を使いますから、いっぱい漢字を書けます。
先週の日曜日、私は忙しかったです。二人の友達と会いました。二人は今日帰国をします。朝にタイの友達と日本人と会いました。四人はボウリングを遊びました。下手ですけど、楽しかったです。その後カラオケに行きました。二時間を歌て、さようならと言いました。
午後、アメリカの留学生と浅草に行きました。二人ともはこの場所が一番好きです。散歩に行きました。店に晩ご飯を食べました。この店はツ-リストの店ありました。      ですから食べ物は高いでした。
この日は二回さようならと言いました。送別嫌いです。いつこの人もう一回と会いますのは分かりません。多分二度とを見ません。

Montag, 13. Januar 2014

Matsuri Tag (3.11.13)

Am Sonntag war ich bei der Tanzvorführung zu der ich eingeladen war. Sie waren echt toll, hab auch ein tolles Video gemacht.
Aber von Anfang an. Ich ging alleine, weil niemand aus meiner Gastfamilie Zeit hatte, ich war aber noch nie dort. Also habe ich mir zuerst auf Google Maps die Zugverbindung und den Weg herausgesucht. Ich habe mir auch alles feinsäuberlich aufgeschrieben, damit ich es immer wieder nachlesen konnte. Es ging auch alles super, ich habe mich aber entschlossen nicht nach meinem Plan zu gehen sondern einfach den Massen zu folgen. Ich hatte Glück und die wollten wirklich auch alle zur Dokkyo Universität, jedoch nicht wegen der Vorführung, sondern weil die einen Bunkasai hatten (Schulfest).
Ich bin gerade noch rechtzeitig für den Auftritt gekommen.
Drei Frauen, deren Kinder in der Gruppe sind, haben mich total unter ihre Fittiche genommen, nachdem sie gemerkt hatten, dass ich alleine unterwegs war. Sie haben mich eingeladen mit ihnen zu einem Matsuri ( Festival) zu gehen, wo sie noch einen Auftritt hatten und haben mich zum Essen eingeladen. Auch wurde ich für ein weiteres Weihnachtsfest eingeladen, ich bin bald an Weihnachten total ausgebucht.
Um 3 Uhr etwa war die Vorführung fertig und sie sind mit mir zum Bahnhof gegangen, damit ich mich nicht verirre.
Von dort bin ich direkt weiter nach Asakusa gefahren. Oder wollte es zumindest. Ich bin im Zug eingeschlafen und habe meine Station verpasst. Ich habe mich dort mit einigen Austauschschülern verabredet, das Drachen Matsuri zu besuchen.
Wir haben eine Menge gegessen, herumgealbert und bestaunt. (Ich liebe Asakusa, so viele tolle und alte Dinge)
Nach diesem Tag war ich total fertig und bin nachdem ich zuhause angekommen bin nur noch ins Bad und gleich ins Bett gehüpft.
Und am Montag musste ich auch noch früh aufstehen, obwohl ich schulfrei hatte.


 







Ich habe keine Ahnung wer der Mann mit den Kindern ist. Er muss sich wohl einfach dazugestellt haben.

Yashio Festival (27.10. 13)

I'm sorry the next few ones will be only in German, because I don't have the time to translate them.
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Am Sonntag war ich mit meinem Gastvater am Yashio-Festival. Es war grossartig. Bunt, laut, eng.
Überall waren Essensstände, Bühnen für Auftritte und Menschen, so viele Menschen.
Ich wurde von einem älteren Herrn angesprochen, der daran interessiert war, woher ich komme und was ich hier mache. Er hat mich und meinen Gastvater gebeten, die Tanzvorführung seiner Gruppe anzusehen. Wie es sich dann aber herausgestellt hat, wollte er, dass ich mittanze. Sie haben mir schnell die Grundschritte beigebracht und dann ging es auch schon los. Es war eine Menge Spass, und ich bin natürlich total herausgestochen. Einige Leute haben sich wohl gefragt, wie ich mich dorthin verirrt hatte.
Danach wurden, was denn auch sonst, eine Menge Bilder gemacht. Japaner machen immer und überall Fotos.
Der Mann (ich weiss seinen Namen nicht…) hat mich danach eingeladen, am nächsten Sonntag erneut zu einer weiteren Vorführung zu kommen. Ausserdem hat er mich zu seiner Weihnachts-/Geburtstagsfeier eingeladen.
Das ist etwas, dass ich an Japan liebe. Man wird von wild-fremden Menschen angesprochen, einfach weil sie daran interessiert sind, was dich hierher verschlagen hat. Und dann entstehen so Sachen wie das hier.








Sonntag, 27. Oktober 2013

Teezeremonie- Bukatsu / Tea ceremony Bukatsu

Wichtig! / Important!

Wegen bestimmten Gründen, kann ich momentan meinen Blog nicht weiter führen. ICh werde wieder schreiben, sobald ich kann. ICh werde dann alles gesammelt schreiben, was bis dahin geschehen ist. Wird also eine Menge Lesestoff auf einmal sein. 
Tut mir leid!
-----------------------------------------------------------------------------------------
I can't write my blog at the moment because of some personal reasons. If I can again, I will re write everything that happened until then.
SORRY!


Am Freitag war ich das erste mal im Teezeremonie Club. Da haben sie eine kleine Willkommensparty für mich gegeben.
Sie haben für mich den Tee zubereitet und danach durfte ich bei den Senpais sitzen und mit ihnen Kuchen essen.
Im Bukatsu sind auch zwei Mädchen aus meiner Klasse, also wurde ich dieses mal nicht ganz ns kalte Wasser geworfen.
Wir hatten leider nur eine halbe Stunde Zeit, da wir wegen dem Typhoon schon um 4:30 Uhr gehen mussten. Aber es war trotzdem eine Menge Spass. Die Mädchen haben sich alle so gefreut, dass ich jetzt zu diesem Klub gehe und ein Klub in dem es sozusagen Pflicht ist etwas Süsses zu essen, kann ja nicht schlecht sein.
Leider treffen wir uns nur einmal pro Woche, ich habe somit eine Menge mehr Freizeit als zuvor, dafür kann ich vielleicht mal mit ein paar weggehen am Wochenende.

Wort des Tages: 作動(さどう)
sado
Teezeremonie

------------------------------------------------------------------------------------------------
This Friday I was in the tea ceremony club for the first time. They gave me a small welcome party.
The prepared tea for me and then we ate cake together. I even could sit with my senpais.
In this Bukatsu are two girls from my class so I didn't have to go all by myself.
Sadly, we only had half an hour to get to know each other, because we had to leave early because of the typhoon. The girls were all so happy that I joined their Bukatsu. And a club in which you're obligated to eat sweets can only be great.
But it's only once in a week, so I'm going to have a lot more free time than before. Maybe I can go out with friends from the Bukatsu on a free weekend.

Word of the day: 作動 (さどう) 
sado
tea ceremony

Samstag, 26. Oktober 2013

Prüfungen / Tests

Von Montag bis Mittwoch waren an meiner Schule die Prüfungstage. Deswegen war in der Woche davor aich kein Bukatsu, damit alle genug Zeit haben zum Lernen.
Jeden Tag waren 2 Prüfungen. Danach war die Schule bereits aus um sich auf den nächsten Tag vorbereiten zu können.
Ich war in der Zeit in der Bibliothek und habe für mich selber, wie ja sonst nie, Japanisch gelernt. Oder es versucht, es ist schwer sich aufs Lernen zu konzentrieren, wenn dir die Bibliothekarin zwölf Bücher zum lesen gibt.
Die Schüler sind in der Zeit wirklich nur am lernen, daher hatte ich auch gar keine Chance mit ihnen etwas zu unternehmen.
Meine Gastschwester hat oft bis 3 Uhr in der früh gelernt oder noch länger. Kein Wunder, war sie am Mittwoch total übermdet und hat den ganzen Nachmittag durchgeschlafen.
Am Mittwoch nachdem die letzte Prüfung vorbei war, bin ich dann mit meinen Freundinnen zur Feiere essen gegangen.
Das Essen war wie immer super lecker, aber es war etwas seltsam dort zu essen, weil wir die einizigen Gäste waren. Beim ersten bestellen habe ich noch gedacht, dass es knapp werden könnte, damit alle gnügend haben, aber der Wirt ist mit immer mehr gekommen und wir haben auch noch nach bestellt.
Ich war voll danach.
Nach dem Essen sind wir dann noch auf einem Spielplatz gewesen, bis es uns zu kalt wurde.

Wort des Tages: 美味しい(おいしい)
oishii
Lecker
---------------------------------------------------------------------------------------
From Monday to Wednesday there were midterm tests at my school. Everyone had to study for them, so the week before there were no Bukatsu at all.
Everyday they had two tests. Afterwards the school was finished so that they could study for the next two tests. And they studied a lot. My host sister studied until 3 a.m. It wan't surprising that she was really exhausted at Wednesday and slept through the whole afternoon.
After the last tests were over at Wednesday I went out to eat with my friends to celebrate the tests being over. Although I didn't had to write them. I stayed in the library and studied like always Japanese.
Or I tried to, it's pretty hard to focus on studying if the librarian gives you twelve books to read.
The food was great like always. But it was kinda strange to it in this restaurant, because we were the only guests.
When the food first arrived I thought it wouldn't be enough, but the waiter came with more and more and we even ordered a second time. So at the end I was really full.
After that we went to a children playground and stayed there until it got too cold.

Word of the day: 美味しい(おいしい)
oishii
delicious

 Meine Schulbibliothek. So viele Bücher und ich kann sie nicht lesen.
--------------------------------
My school library. So many books and I can't read them.
Am Mittwoch habe ich dann sogar die Mangas in der Bibliothek gefunden. 
Hab mich schon gewundert wo die sind.
-------------------------------
On Wendsnday I even found the Mangas. 
I was already wondering where they are.



 Man musste sich das Essen selber kochen
--------------------------
You had to cook the food by yourself.

So lecker!
--------------------------------- 
So delicious!


Meine Freundinnen hatten Freude an meinen Haaren.
-----------------------------------
They had fun playing with my hair.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

AFS Kalligraphie / AFS calligraphie

Am Sonntag war ich mit AFS in einem Schrein und wir haben Kalligraphie gemacht und eine Talentshow gehalten, jeder musste teilnehmen....
Ich weiss nicht wirklich was schreiben, darum gibts heute einfach Bilder. Ich hab noch nie so viele Bilder in einem Tag gemacht.
--------------------------------------------------------------------------------------------
This Sunday I was at a shrine with AFS. We did calligraphy and had a talent show. Everyone had to attend...
As I don't really know what to write about this day, I just put on the pictures, I've made a few this day.




 Der Schrein war wirklich wunderschön.
-----------------------------
The shrine was beautiful.






Das Blatt für die Kalligraphie. Zum Glück musste ich nur abpausen.
-----------------------------------
My calligraphy paper. I was lucky and only had to draw after the lines.


Man schreibt von rechts nach links und von oben nach unten
------------------------------
You writ from right to left and top to bottom.
 So sollte es aussehen....
----------------------
That's how it should look like.......
....und so sieht es aus wenn ich schreibe.
---------------------------------------
...and that's how it looks like written by me.
Fertig!
--------------------------------------
Finished!






Weil ich keine speziellen Talente habe zum Vorzeigen, habe ich mich einfach mit dem Spanier aus meinem chapter zusammen getan und wir haben Cha cha cha getanzt. Der einizge Tanz, bei dem wir beide die Grundlagen beherrschten. Um mir Tango beizubringen war die Zeit leider zu knapp :(
----------------------------------------------------------------
I don't really have a special talent, so I just asked the Spanish guy to dance with me. We danced Cha cha cha because it's he only dance we both know the basics of. There wasn't enough time to teach me Tango :(